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            <title>DIE LINKE. Landesverband Brandenburg: RSS-Feed</title>
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                <copyright>DIE LINKE. Landesverband Brandenburg</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:20:06 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 30 Oct 2020 12:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>Parität, mehr als nur ein Gesetz</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/paritaet-mehr-als-nur-ein-gesetz/</link>
                        <description>Am vergangenen Freitag verkündete das Landesverfassungsgericht in Potsdam das Urteil zur Klage gegen das Parité-Gesetz. Dabei wurde einstimmig entschieden, dass das Gesetz verfassungswidrig sei. Es ist schmerzlich, nach all den Monaten und Jahren, die wir für mehr Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft gekämpft haben, nun diesen Rückschlag zu erleben.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Freitag verkündete das Landesverfassungsgericht in Potsdam das Urteil zur Klage gegen das Parité-Gesetz. Dabei wurde einstimmig entschieden, dass das Gesetz verfassungswidrig sei. Es ist schmerzlich, nach all den Monaten und Jahren, die wir für mehr Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft gekämpft haben, nun diesen Rückschlag zu erleben.</p>
<p>Ich glaube, dass es okay ist zu sagen, dass man enttäuscht ist. Neben durchaus nachvollziehbaren Erläuterungen ist allerdings erschreckend, dass Teile der populistischen Argumentation der rechten bis völkischen Kläger übernommen wurden. Das Parité-Gesetz sollte und soll ein Schritt für mehr demokratische Teilhabe von Frauen sein, aber die Feinde der Demokratie präsentieren sich nun als Sieger [absichtlich Maskulinum], was unerträglich ist.</p>
<p>Frauen sind keine homogene Gruppe, daher können sie auch nicht als eine solche repräsentiert werden, wurde vom Gericht betont. Das trifft auf jede Gruppenzuschreibung zu. Frauen werden jedoch nicht als Einzelperson diskriminiert, sondern auf Grund von Zuschreibungen. Niemand wird diese Diskriminierung negieren wollen, warum also dann die Gruppe? Wenn im Grundgesetz, Artikel 3 &quot;Männer und Frauen (sind gleichberechtigt)&quot; steht, dann existieren sie doch im juristischen Verständnis.</p>
<p>Zudem wurde als Argument herangezogen, dass alle Volksvertreter*innen das gesamte Volk vertreten. Das mag der rechtliche Anspruch sein, geht aber an der Lebensrealität vorbei. Natürlich vertritt ein &quot;weißer alter Mann&quot; wohl kaum von selbst die Interessen von jungen Frauen aus migrantischen Communitys. Das muss nicht einmal Absicht sein, es fehlt einfach die Verbindung zu den entsprechenden Themen, die so nicht den Weg in das Parlament finden.</p>
<p>Die Diskussion war von einer Binärität geprägt, obwohl das dritte Geschlecht ebenso gerne als Begründung zur Ablehnung benutzt wurde, wie vorher von der AfD und Co. Die Unterstellung, dass Personen, die sich unter dieser Kategorie versammeln würden, dann lustig das Geschlecht wechseln, je nachdem, auf welcher Liste sie kandidieren, ist eine verächtliche Betrachtung des &quot;Dritten Geschlechtes&quot;.</p>
<p>Parität und somit Demokratisierung wurde zur Aufgabe der Parteien erklärt, nicht des Staates. Es sei lediglich ein Staatsziel, also etwas, das nicht wirklich rechtliche Folgen hat. Ein Good-to-Have quasi. Das Gericht argumentierte, Menschen wählen die Programme von Parteien, und wenn diese eben frauenfeindlich sind, dann ist das die Entscheidung der Wähler*innen. Damit entzieht sich der Staat der Verantwortung.</p>
<p>Der Vorwurf, dass das Paritè-Gesetz die Demokratie einschränke, da es nicht allen Parteien und Kandidaten zu Wahlen gleiche Chancen im Wettbewerb bietet, lässt außen vor, dass Frauen diese gleichen Möglichkeiten nie hatten. Wer das Nachsehen bei Aufstellungen hat, kann man sich an zahlreichen Beispielen von Sawasan Chebli in der SPD bis zur Landesliste der CDU für die vergangene Landtagswahl anschauen.</p>
<p>Ja, es ist eine rein formale juristische Entscheidung, aber Politik und Justiz sind keine voneinander trennbaren Systeme. Sie überprüfen und schützen sich gegenseitig. Sie sollten nicht Werkzeug der Rechten sein.</p>
<p>Die Entscheidung gegen das Paritè-Gesetz ist auch eine politische und diese halte ich für falsch, nein für fatal. Dennoch lassen wir uns nicht entmutigen. Wir haben uns nach der Verhandlung zusammengefunden und unser weiteres Vorgehen besprochen. Wir kennen jetzt die Argumente und können damit arbeiten.</p>
<p>Es ist nicht das Ende des Weges. Parität wird kommen, die Hälfte der Gesellschaft kann man nicht ewig klein halten!</p>
<p><em>Claudia Sprengel ist Sprecherin des Frauenpolitischen Rats Brandenburg</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 21 Oct 2019 15:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>LINKE Frauen: Koalitionsvertrag braucht klare frauenpolitische Ausrichtung</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/linke-frauen-koalitionsvertrag-braucht-klare-frauenpolitische-ausrichtung/</link>
                        <description>Am 19. Oktober 2019 fand die Landesfrauenkonferenz der Partei DIE LINKE. Brandenburg in Potsdam statt. Im Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode wurden zunächst die frauen- und gleichstellungspolitischen Erfolge der rot-roten Landesregierung und der LINKEN Frauenministerinnen gewürdigt.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Oktober 2019 fand die Landesfrauenkonferenz der Partei DIE LINKE. Brandenburg in Potsdam statt. Im Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode wurden zunächst die frauen- und gleichstellungspolitischen Erfolge der rot-roten Landesregierung und der LINKEN Frauenministerinnen gewürdigt, darunter das bundesweit erste Paritätsgesetz, die Einführung qualifizierter Kinderbetreuung in allen brandenburgischen Frauenschutzeinrichtungen und die Stärkung der Brandenburgischen Frauenwoche. Brandenburg hat in den vergangenen fünf Jahren nicht nur aufgeholt, sondern in mehreren gleichstellungspolitischen Themen andere Bundesländer deutlich überholt.</p>
<p>Mit Sorge betrachten die Politikerinnen den Anstieg rechter, antifeministischer, sexistischer und homophober Angriffe in der Landes- und Kommunalpolitik und die Zustimmung zu frauenfeindlichen Positionen. Antifeminismus war auch ein erklärtes Tatmotiv des Attentäters von Halle und auch die Kritik an Greta Thunberg trage frauenfeindliche Züge. Auch der deutliche Rückgang des Frauenanteils im Landtag sei ein Skandal. Von 88 Landtagsabgeordneten sind nur noch 28 Frauen.</p>
<p>Gerade in dieser Situation erwarten die Teilnehmerinnen der Landeskonferenz ein deutliches Zeichen von den angehenden Koalitionspartnern. So sei es &quot;traurig und beschämend&quot;, dass frauen- und gleichstellungspolitische Anliegen im Sondierungspapier keine Erwähnung finden. Die Teilnehmerinnen formulierten die klare Erwartung, dass ambitionierte Vorhaben im nächsten Koalitionsvertrag festgeschrieben würden. Darunter:</p><ul> 	<li>die Weiterentwicklung des Paritätsgesetzes für Direktwahlkreise und die kommunale Ebene;</li> 	<li>die Umsetzung der Istanbul-Konvention und die Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Frauen, insbesondere konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Cybergewalt auf Landesebene;</li> 	<li>die Bekämpfung des hohen Armutsrisikos von Alleinerziehenden;</li> 	<li>die Stärkung kommunaler Gleichstellungsarbeit;</li> 	<li>den nachdrücklichen Einsatz der Landesregierung auf Bundesebene für eine Regelung für die in der DDR Geschiedenen;</li> 	<li>den Einsatz der Landesregierung für eine bundesweite Regelung für die kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln an Geringverdienerinnen.</li> </ul><p>Die Teilnehmerinnen werden sich dafür einsetzen, Paritätsregelungen auch im Bundeswahlrecht zu erreichen.</p>
<p>Ferner fordern die Teilnehmerinnen die sofortige Nachbesetzung der unabhängigen Landesgleichstellungsbeauftragten, deren Stelle seit Anfang Oktober vakant ist. Dies ist gerade angesichts der Angriffe auf Frauen- und Gleichstellungspolitik dringend erforderlich.</p>
<p>Die Konferenz war von den Landesvorsitzenden Diana Golze und Anja Mayer eröffnet worden. Als Gäste referierten Cornelia Ernst (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Cornelia Möhring (Mitglied des Bundestags).</p>
<p>In Workshops wurde zu folgenden Themen gearbeitet: <em>&quot;Digitale Gewalt gegen Frauen&quot;</em>, <em>&quot;EU-Gleichstellungscharta, Istanbul-Konvention&quot;</em> und <em>&quot;Frauen in Brandenburg – Wahlverliererinnen?&quot;</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Mar 2019 09:42:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frauentag: Wofür wir kämpfen!</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/frauentag-wofuer-wir-kaempfen-1/</link>
                        <description>Am 8. März ist wieder Frauentag! Der Tag, der uns jedes Jahr darüber nachdenken lassen sollte, was wir bisher in Sachen Geschlechtergerechtigkeit erreicht haben und woran wir noch arbeiten müssen. Ein Erfolg der letzten Monate kam sogar aus Brandenburg: Das Paritè-Gesetz. Die Regelung soll sicherstellen, dass Frauen die gleichen Chancen auf Mandate im Landtag haben wie ihre männlichen Mitstreiter.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. März ist wieder Frauentag! Der Tag, der uns jedes Jahr darüber nachdenken lassen sollte, was wir bisher in Sachen Geschlechtergerechtigkeit erreicht haben und woran wir noch arbeiten müssen. Ein Erfolg der letzten Monate kam sogar aus Brandenburg: Das Paritè-Gesetz. Die Regelung soll sicherstellen, dass Frauen die gleichen Chancen auf Mandate im Landtag haben wie ihre männlichen Mitstreiter. Was für einige ein Grund zum Feiern war, ist für andere Anlass sich zu beschweren. Logisch, wenn man kaum Frauen auf der eigenen Landesliste hat. Statt über die jeweiligen Gründe zu reflektieren, geschieht hier aber eine reflexhafte Abwehr.</p>
<p>Beim Auftakt der Brandenburgischen Frauenwoche am 28. Februar 2019 auf der Burg Beeskow wurden die Diskutantent*innen gefragt, was sie vom Motto &quot;Hälfte-Hälfte&quot; hielten und ob dies denn genüge. Ich sage – nein! Gesetze allein ändern nicht die Gesellschaft. Um mehr Frauen für politische Ämter oder auch für andere Führungspositionen in Universitäten, Gewerkschaften und Vereinen zu gewinnen, muss sich etwas am Miteinander ändern.</p>
<p>Das heißt zum einen, dass Barrieren im Kopf und in der Praxis abgebaut werden müssen. Die Politik und auch andere Strukturen wurden von Männern geschaffen, in einer Zeit mit einer patriarchalen Rollenaufteilung. Diese Strukturen passen oft nicht mehr zu den heutigen Vorstellungen und Bedürfnissen. Die Umgestaltung ist mühsam, gerade in bürokratischen Strukturen. Dabei geht es zum einen um Zeit, denn Frauen arbeiten immer noch mehr unbezahlt – Haushalt, Sorgen für andere und Lohnarbeit. Hier müssen Frauen entlastet werden. Das geht durch Angebote wie Kinderbetreuung während Sitzungen und familienfreundlichere Zeiten, aber braucht eben auch ein offenes Denken. Es muss auch leichter für Männer werden, solche Aufgaben zu übernehmen und das verkrustete Bild des Hauptverdieners abzuschütteln. Es ist eine begrüßenswerte Entwicklung, dass immer mehr Männer diesem Bedürfnis nachgehen und sich bewusst mehr Zeit für die Familie nehmen. Laut Studien würden sogar noch mehr Männer gerne diesem Wunsch nachgehen, wenn es für die Familie keine finanziellen Nachteile bringen würde.</p>
<p>Da sind wir beim nächsten Thema – die Bezahlung. Männer verdienen immer noch durchschnittlich mehr als Frauen. Ja, das liegt auch an den wenig wertgeschätzten sozialen Berufen, in denen Frauen oft arbeiten, aber eben nicht nur. Männer sollten ebenso ermutigt werden, solche Berufe zu &nbsp;ergreifen&nbsp;wie Frauen, die nicht mehr an die Gläserne Decke stoßen sollten. Zu oft scheitern Karrierewege von Frauen an Männerbünden oder Erziehungs- und Teilzeit. Unfreiwillige Teilzeit von Frauen ist nicht hinnehmbar. Vielmehr ist zu wünschen, dass 30 Stunden&nbsp;Arbeitszeit zur Vollzeit werden, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich gesellschaftlich und familiär einzubringen. Reichtum und Arbeitszeit sollten fairer verteilt werden, auch zwischen den Geschlechtern.</p>
<p>Zuletzt darf nicht der Kampf um sexuelle und körperliche Selbstbestimmung vergessen werden. Zum einen gab es im letzten Jahr die Studie der Familienministerin die besagt, dass jeden zweiten&nbsp;Tag eine Frau in Deutschland von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht wird. Zum anderen wird aber vermehrt über die Selbstbestimmung der Frau diskutiert. Sei es in ihrer Sichtbarkeit (Burka-Verbot) oder in reproduktiven Fragen (§218/ §219a, Pille danach, Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen). Rechte Parteien bedrohen das Recht von Frauen frei über ihren Körper und dessen Sichtbarkeit zu entscheiden. Dem wohnt eine Entmündigung inne. Demgegenüber werden Bewegungen wie #metoo oder der &quot;women's march&quot; diskreditiert, als ob das Problem nicht existieren würde, oder wenn überhaupt nur von Nicht-Deutschen ausgehen würde, was jeder statistischen Grundlage entbehrt.</p>
<p>Wir stehen also an einem Scheideweg: Zum einen wurde selten so viel über feministische Themen wie Schwangerschaftsabbrüche oder Paritè gesprochen wie in den letzten Monaten, zum anderen waren feministische Errungenschaften selten so bedroht. Wir müssen dafür kämpfen, dass der Diskurs in die Richtung für Selbstbestimmung und Freiheit von Frauen geht. Dafür kämpfen wir heute – Euch allen einen schönen Frauentag!</p>
<p><em>Claudia Sprengel</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 Nov 2018 16:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Claudia Sprengel in den Vorstand des Frauenpolitischen Rats Brandenburgs gewählt</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/claudia-sprengel-in-den-frauenpolitischen-rat-gewaehlt/</link>
                        <description>Am 10. November 2018 wählte die Mitgliederversammlung des Frauenpolitischen Rates Brandenburg Claudia Sprengel, Sprecherin der LAG LINKE Frauen der LINKEN Brandenburg, in den Sprecherinnenrat. Der Frauenpolitische Rat ist ein Zusammenschluss von derzeit zweiundzwanzig Frauenverbänden, -organisationen, -vereinen sowie Frauengruppen der Gewerkschaften, Kirchen und Parteien im Land Brandenburg.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. November 2018 wählte die Mitgliederversammlung des Frauenpolitischen Rates Brandenburg Claudia Sprengel, Sprecherin der LAG LINKE Frauen der LINKEN Brandenburg, in den Sprecherinnenrat. Der Frauenpolitische Rat ist ein Zusammenschluss von derzeit zweiundzwanzig Frauenverbänden, -organisationen, -vereinen sowie Frauengruppen der Gewerkschaften, Kirchen und Parteien im Land Brandenburg. Er versteht sich als partei- und konfessionsübergreifend. Der Vorstand (Sprecherinnenrat) besteht aus fünf Sprecherinnen aus den Mitgliedsorganisationen des Rats. Wir, die LINKEN Frauen, gratulieren sehr herzlich!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Oct 2018 18:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Landesfrauenkonferenz: 100 Jahre Frauenwahlrecht</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/landesfrauenkonferenz-100-jahre-frauenwahlrecht-1/</link>
                        <description>&quot;100 Jahre Frauenwahlrecht&quot; – unter diesem Motto trafen sich am 20. Oktober 2018 ca. 40 Frauen und auch einige Männer im Lothar-Bisky-Haus in Potsdam. Eingeladen hatten die LAG Linke Frauen und der Landesvorstand der LINKEN Brandenburg. Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch Gabriele Brandt als eine der Sprecherinnen der LAG und die beiden Landesvorsitzenden Diana Golze und Anja Mayer. Die Vorsitzenden gingen in der Begrüßung darauf ein, dass die Frauen die Hälfte der Bevölkerung sind, aber ihnen die Hälfte der Macht bei weitem nicht gehört.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>&quot;100 Jahre Frauenwahlrecht&quot;</em> – unter diesem Motto trafen sich am 20. Oktober 2018 ca. 40 Frauen und auch einige Männer im Lothar-Bisky-Haus in Potsdam. Eingeladen hatten die LAG Linke Frauen und der Landesvorstand der LINKEN Brandenburg.</p>
<p>Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch Gabriele Brandt als eine der Sprecherinnen der LAG und die beiden Landesvorsitzenden Diana Golze und Anja Mayer. Die Vorsitzenden gingen in der Begrüßung darauf ein, dass die Frauen die Hälfte der Bevölkerung sind, aber ihnen die Hälfte der Macht bei weitem nicht gehört. Im Gegenteil, oft müssen die Errungenschaften gegen Anfeindungen geschützt werden. In der Gleichstellungspolitik darf es keine Rolle rückwärts geben.</p>
<p>2019 ist ein wichtiges Wahljahr. Dem Aufruf <a href="https://masgf.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.608447.de" title="readon link" target="_blank" class="link-extern">&quot;Mehr Frauen in die brandenburgische Politik&quot; (Link)</a> der Landesgleichstellungsbeauftragten und der gleichstellungspolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen des Brandenburger Landtages sollen sich möglichst viele anschließen, so dass es nicht bei dem Aufruf bleibt, sondern dieser auch Wirkung in der Bevölkerung zeigt. Die aktuellen Zahlen zum Frauenanteil in den Parlamenten legte die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg Diana Bader dar. so sind z. B. nur 23 Prozent der Abgeordneten von Kreistagen und Stadtverordnetenversammlungen weiblich. Das zeigt auch, wie viel in den Reihen der LINKEN noch zu tun ist. Es gilt, mehr Frauen für die politische Arbeit vor Ort und darüber hinaus zu gewinnen. Das berühmte &quot;Netzwerken&quot; ist gerade im Vorfeld der Wahlen besonders wichtig.</p>
<p>Ergänzt wurden die Ausführungen durch unsere Landtagsabgeordnete Andrea Johlige. Sie berichtete vom Weg des Parité-Gesetzes in Brandenburg, welches gegenwärtig im Landtag beraten wird und für die Landtagswahlen ab 2024 gelten soll. Alle Parteien wären dann gezwungen, streng zu quotieren. Bisher ist das bei den LINKEN, den Grünen und der SPD der Fall. Mit diesem Parité-Gesetz wäre Brandenburg Vorreiter für die gesamte Bundesrepublik.</p>
<p>Gäste der Landesfrauenkonferenz waren auch die Vorsitzenden der Linken Frauen aus Mittel- und Nordböhmen der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSČM), zu denen seit vielen Jahren ein enger Kontakt besteht. Sie richteten ein Grußwort an die Teilnehmenden und berichteten von der Situation in Tschechien.</p>
<p>Ein Höhepunkt war die historische Darstellung von Claudia von Gelieu: In der Rolle der Frauenrechtlerin und Kommunistin Clara Zetkin berichtete sie vom mühsamen Kampf ihrer Generation um das Frauenwahlrecht und weitere Rechte für die Frauen. Schlusspunkt ihrer Rede war der Satz: &quot;Hoch die internationale Solidarität!&quot; Nach dem Rückblick auf Erreichtes wurden die Frauen und die anwesenden Männer in die Realität und das Heute geholt: Die Liedermacherin &quot;Pusteblumensäckchen&quot; trat auf. Ihre Lieder berührten sehr und so gab es in der Pause reichlich Gesprächsstoff.</p>
<p>Nachdem im ersten Teil der Frauenkonferenz viel zugehört wurde, wurde im zweiten Teil kräftig diskutiert. In drei Workshops zu den Themen <em>&quot;Weimarer Republik und NS-Zeit&quot;</em> (mit Claudia Sprengel), <em>&quot;Frauen in der BRD und der DDR&quot;</em> (mit Rosemarie Kaersten) und <em>&quot;Feminismus 4.0&quot;</em> (mit Monika von der Lippe) wurde der Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft gespannt. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Folgende Beschlüsse wurden gefasst:</strong></p><ul> 	<li>Die Landesfrauenkonferenz unterstützt die Streiks der spanischen Frauen zum 8. März 2019 als Kampftag für die Rechte der Frauen – &quot;Ohne uns steht die Welt still&quot;.</li> </ul><ul> 	<li>Die LINKE Landesfrauenkonferenz fordert verpflichtende gesetzliche Paritätsregelungen im Landes- und Kommunalwahlgesetz zu den Wahlen 2024.</li> </ul><ul> 	<li>Die Landesfrauenkonferenz unterstützt ausdrücklich den Aufruf der Landesgleichstellungsbeauftragten Monika von der Lippe und und der gleichstellungspolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen des Brandenburger Landtages: Mit dem Aufruf werden alle Parteien im Land Brandenburg unter anderem aufgefordert, ihre Listen bei der Aufstellung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunal- und Landtagswahlen zu quotieren. Da Direktmandate für die Zusammensetzung der Parlamente besonders wichtig sind, sollen bevorzugt Frauen aufgestellt werden.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><em>Ute Miething und Gabriele Brandt für die Sprecherinnen der LAG Linke Frauen</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>Andrea Johlige</category>
                            
                                <category>Anja Mayer</category>
                            
                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
                                <category>Diana Bader</category>
                            
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                                <category>Gabriele Brandt</category>
                            
                                <category>Monika von der Lippe</category>
                            
                                <category>Rosemarie Kaersten</category>
                            
                                <category>Ute Miething</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Sep 2018 17:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Kommunalpolitik muss weiblicher werden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/die-kommunalpolitik-muss-weiblicher-werden/</link>
                        <description>Nächstes Jahr ist es wieder soweit – Wahlen stehen an. Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei an der Zahl werden wir nächstes Jahr hoffentlich alle mitmachen. Wir dürfen über unsere Vertreter*innen in Europa, im Land Brandenburg und auch in den Kommunen abstimmen. Eine Woge der Demokratie, möchte man meinen, denn unser aktives Wahlrecht ist ein hohes Gut, das besonders wir Frauen hart erkämpfen mussten. Es ist schon 100 Jahre her, in Deutschland und den meisten europäischen Nationen, aber wie steht es denn um das passive Wahlrecht – also das &quot;Gewähltwerden&quot;?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>von Claudia Sprengel</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nächstes Jahr ist es wieder soweit – Wahlen stehen an. Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei an der Zahl werden wir nächstes Jahr hoffentlich alle mitmachen. Wir dürfen über unsere Vertreter*innen in Europa, im Land Brandenburg und auch in den Kommunen abstimmen. Eine Woge der Demokratie, möchte man meinen, denn unser aktives Wahlrecht ist ein hohes Gut, das besonders wir Frauen hart erkämpfen mussten. Es ist schon 100 Jahre her, in Deutschland und den meisten europäischen Nationen, aber wie steht es denn um das passive Wahlrecht – also das &quot;Gewähltwerden&quot;?</p>
<p>Im Europaparlament sind 37 Prozent der Abgeordneten weiblich*. Dies variiert natürlich stark nach Ländern, ganz vorne dabei ist der Inselstaat Malta mit 67 Prozent Frauenanteil. Schlusslicht ist Litauen mit 9 Prozent. Deutschland bildet mit 36 Prozent den Durchschnitt ab und liegt damit wenigstens dort über dem Drittel, das derzeit im Bundestag sitzt.</p>
<p>Im Land Brandenburg ist der Frauenanteil bei 35 Prozent (Stand 2015) ebenfalls knapp darüber, Tendenz ist aber auch hier durch die AfD sinkend (- 6 Prozent im Vergleich zur letzten Legislatur). Was man aber auch mit der Stärke jener Parteien erklären kann, die sich eine Quote gegeben haben. Linke und Grüne stehen für die 50-Prozent-Quote und die SPD immerhin für mindestens 40 Prozent Frauenanteil.</p>
<p>In den Kommunalvertretungen rutscht der Frauenanteil dann schon auf 26 Prozent, ebenfalls sinkend, aus benannten Gründen. Eine unglaublich gruselige Tendenz. In den Spitzenpositionen in der Verwaltung sind es in Brandenburgs Kommunen sogar nur 11 Prozent Frauen in den Spitzenpositionen. Auch Brandenburg an der Havel weicht vom Durchschnitt ab. Hier sind 17 von 47 Abgeordneten weiblich, was rund 36 Prozent sind. Grundsätzlich sieht es aber in den größeren Städten besser aus, in den kleinen Gemeindevertretungen eher schlechter.</p>
<p>Dass Frauen weniger politisch aktiv sind, hat diverse Ursachen. Man könnte die Ursachen subsumieren unter &quot;struktureller Sexismus&quot;. Ja, Sexismus! Oh nein, diese nervige Emanzenwort, aber lassen wir uns das mal aufdröseln:</p><ol> 	<li>Politik ist eine Domäne alter Männer. Gerade in der Kommunalpolitik sind es Männernetzwerke, die in Fußballvereinen, Kneipenabenden und anderen Vereinen entstehen. Und oft eben auch aus der Verwaltung heraus, die selbst männerdominiert ist. Der Einstieg für Frauen ist dabei schwer. Kaum eine Frau geht gerne in Männergruppen.</li> 	<li>Ist man als Frau dann doch dort gelandet, ist man auch nicht vor sexistischen Kommentaren gefeit. In keiner Partei. Monologe älterer Herren, die meinen, einem die Welt erklären zu müssen, lasse ich mal außen vor.</li> 	<li>Und dann muss man ja schließlich auch noch von der Partei nominiert werden. Gibt es eine Quote, wird frau oft als &quot;Stimmvieh&quot; abgetan. Oft hat man das Gefühl, dass es gar nicht um die Kompetenzen geht, die natürlich bei Frauen ebenso da sind wie bei Männern, und gerade für die kommunale Ebene gilt: Bildet die potenziellen Kandiat*innen doch einfach aus! Kompetenzen kann man auch vermitteln und muss sie nicht immer voraussetzen. So gewinnt man auch mehr junge Leute!</li> 	<li>Die Sitzungszeiten sind oft familienunfreundlich, was heißt: In einer Gesellschaft, in der Frauen immer noch die Hauptlast der Sorgearbeit tragen, geht eine junge Mutter wohl kaum in die Politik.</li> </ol><p>Kommunalpolitik ist aber keine Männerdomäne! Natürlich gibt es hier Themen, die Frauen ebenso angehen und interessieren wie Männer. Mal davon abgesehen, dass die Sortierung nach &quot;Frauenthemen&quot; schon falsch ist, nervt es natürlich eine junge Mutter, dass sie keinen Kitaplatz bekommt, mehr als einen Vater, denn meist bleiben immer noch Frauen mit den Kindern zu Hause. Natürlich möchten Frauen einen guten ÖPNV genauso wie Männer und eben auch Kultur vor Ort. Ich denke, das möchte jede*r. Man muss die Leute nur dazu bringen, eben auch für diese Interessen einzustehen und sie ermuntern, sich zu beteiligen. Dazu müssen aber auch Hürden abgebaut werden. Nicht nur für Frauen – aber es wäre ein Anfang. Es zeigt, dass sich etwas in der Politik und auch in der – als etwas behäbig geltenden – Kommunalpolitk ändern kann. Hier ist die Basis der Mitbestimmung, hier sollten die Einwohner*innen einen politischen Einstieg finden können, sich auszuprobieren und mitzugestalten. Kommunalpolitik muss endlich weiblicher werden – ich mache mit und ich hoffe, es werden viele dazukommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Nov 2017 14:49:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frauen fordern / Frauen fördern!</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/frauen-fordern-frauen-foerdern/</link>
                        <description>Viel Raum für Diskussionen und Empowerment gab es auf der Landesfrauenkonferenz am 25. November 2017, ausgerichtet von der LAG LINKE Frauen und dem Landesverband DIE LINKE. Brandenburg. Mehr als 30 Frauen aller Altersgruppen waren nach Potsdam gekommen, um sich zu frauenpolitischen Themen auszutauschen und zu vernetzen. Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wurde die Flagge der internationalen Frauenorganisation Terre des Femmes mit der Aufschrift &quot;NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt&quot; am Lothar-Bisky-Haus gehisst. Als Gäste begrüßt werden konnten die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe, und Cornalia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viel Raum für Diskussionen und Empowerment gab es auf der Landesfrauenkonferenz am 25. November 2017, ausgerichtet von der LAG LINKE Frauen und dem Landesverband DIE LINKE. Brandenburg. Mehr als 30 Frauen aller Altersgruppen waren nach Potsdam gekommen, um sich zu frauenpolitischen Themen auszutauschen und zu vernetzen. Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wurde die Flagge der internationalen Frauenorganisation Terre des Femmes mit der Aufschrift <em>&quot;NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt&quot;</em> am Lothar-Bisky-Haus gehisst.</p>
<p>Als Gäste begrüßt werden konnten die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe, und Cornalia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag. Landtagsabgeordnete Diana Bader referierte zum &lt;media 61230 _blank - &quot;TEXT, Konzept zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit, Konzept_zur_Herstellung_von_Geschlechtergerechtigkeit.pdf, 71 KB&quot;&gt;Konzept zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit bei der LINKEN Brandenburg (Download-Link)&lt;/media&gt;. Claudia Sprengel vom Parteivorstand sprach über die feministische Offensive auf der Bundesebene der Partei DIE LINKE und Cornelia Möhring stellte die gleichstellungspolitische Arbeit der Bundestagsfraktion vor.</p>
<p>Besonders wichtig war den Teilnehmer*innen die <a href="https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Solidarität mit Kristina Hänel (Link)</a>, einer Gießener Ärztin, die kürzlich zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie auf ihrer Website über Schwangerschaftsabbrüche informierte.</p>
<p>Durch den Tag führte Landesgeschäftsführerin Anja Mayer. Der Termin für die nächste Landesfrauenkonferenz steht bereits jetzt fest: der 20. Oktober 2018. Wir freuen uns auf euch schon jetzt darauf!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>Anja Mayer</category>
                            
                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
                                <category>Diana Bader</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 12:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Seminardokumentation &quot;Frauenwahlkampf&quot;</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/seminardokumentation-frauenwahlkampf/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hier könnt ihr die Seminardokumentation zum Thema &quot;Frauenwahlkampf&quot; der Wahlwerkstatt am 25. März 2017 in Potsdam nachlesen.</p>
<p>&lt;media 61029 _blank download &quot;Leitet Dateidownload ein&quot;&gt;Download (pdf-Datei)&lt;/media&gt;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 12:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>DIE LINKE. Brandenburg will weiblicher werden</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/die-linke-brandenburg-will-weiblicher-werden/</link>
                        <description>Zwei Tage vor dem Landesparteitag am 26. März 2017 im Potsdamer Kongresshotel befasste sich das &quot;Neue Deutschland&quot; mit einem wichtigen Tagesordnungspunkt und lieferte bereits die wichtigsten Begründungen, weshalb wir das &quot;Konzept zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit im Landesverband Brandenburg der Partei DIE LINKE&quot; (pdf-Download) beschließen sollten. Die Analyse und das Zahlenmaterial im Konzept machen das noch deutlicher: Der Frauenanteil im Brandenburger Landesverband beträgt 43,6 Prozent.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Tage vor dem Landesparteitag am 26. März 2017 im Potsdamer Kongresshotel befasste sich das &quot;Neue Deutschland&quot; mit einem wichtigen Tagesordnungspunkt und lieferte bereits die wichtigsten Begründungen, weshalb wir das &lt;media 60528 - download &quot;Leitet Dateidownload ein&quot;&gt;<em>&quot;Konzept zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit im Landesverband Brandenburg der Partei DIE LINKE&quot;</em> (pdf-Download)&lt;/media&gt; beschließen sollten.</p>
<p>Die Analyse und das Zahlenmaterial im Konzept machen das noch deutlicher:</p><ul> 	<li>Der Frauenanteil im Brandenburger Landesverband beträgt 43,6 Prozent.</li> 	<li>Der Anteil der Frauen an in der Mitgliedschaft sinkt seit Jahren und auch weiterhin kontinuierlich, mit großen Unterschieden in den Kreisverbänden. So liegt er in Oberspreewald-Lausitz (OSL) bei 48,9 Prozent, in der Prignitz (PR) und Ostprignitz-Ruppin (OPR) bei 37,5 und 37,8 Prozent.</li> 	<li>In neun von den 20 Arbeitsgemeinschaften liegt der Frauenanteil unter 30 Prozent.</li> </ul><p>Das setzt sich in den Ämtern und Mandaten fort, auch hier sind die Frauen unterrepräsentiert:</p><ul> 	<li>Der Landesvorstand ist zwar quotiert, aber der geschäftsführende LV wird durch vier Männer und zwei Frauen gebildet, der Landesvorsitzende ist männlich.</li> 	<li>Im Vorstand der Landtagsfraktion sind Fraktionsvorsitzender und Geschäftsführer männlich.</li> 	<li>Wir haben zwei Minister und nur eine Ministerin.</li> 	<li>In den Kreisvorständen gibt es acht männliche und fünf weibliche Vorsitzende, vier sind quotiert.</li> 	<li>In den Kreistagsfraktionen haben wir einen Frauenanteil von 18 Prozent in Oberhavel (OHV) bis zu 63 Prozent in Brandenburg/Havel (BRB).</li> 	<li>Zehn von 17 Kreistagsfraktionen sind nicht quotiert, auch unsere in Teltow-Fläming (TF) nicht.</li> </ul><p>Niemand wird behaupten, dass die Frauen in unserer Partei weniger kompetent sind als die Männer. Woran liegt es dann, dass Frauen häufig verzichten? Hinterfragen wir das ausreichend, oder nehmen wir es oft einfach nur so hin? Versuchen wir ernsthaft, die Gründe herauszufinden? Sprechen wir die Frauen in und bei unserer Partei an, eventuell mit dem Satz: &quot;Ich traue Dir das zu …&quot;, &quot;Du kannst das …&quot;, &quot;Du bist genau die Richtige für diese Aufgabe …&quot;?</p>
<p>Haben wir uns mal die Frage gestellt, warum Frauen in der ehrenamtlichen Arbeit in der KITA, in der Schule, in vielen Sportvereinen und auch in der Flüchtlingsarbeit durchaus in der Mehrzahl sind, aber nicht in den Gremien unserer Partei? Stellen wir nur fest, reden nur oder tun wir etwas – konkret und persönlich?</p>
<p>Wir wollen gemeinsam etwas verändern und dafür soll das jetzt beschlossene Konzept die Grundlage sein. Wir brauchen klare Absprachen, Verantwortlichkeiten, Zeit und natürlich auch finanzielle Mittel, um die Umkehr des Trends des sinkenden Frauenanteils der letzten Jahre zu erreichen.</p>
<p>Wir Frauen müssen selbstbewusst die Bedingungen einfordern, welche es uns ermöglichen, gleichberechtigt mitzuarbeiten. Wir müssen uns trauen und uns etwas zutrauen! Das Konzept soll die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in unserer Partei erreichen und sichern. Dafür muss es aber durch uns alle mit Leben erfüllt werden. Bereits 2011 hat der Bundesparteitag das Konzept für die Gesamtpartei beraten. Dort wurde beschlossen, dass bis 2012 in allen Landesverbänden so ein Konzept erarbeitet, beschlossen und umgesetzt werden soll.</p>
<p>Wir liegen also doch um Einiges hinter der Zeit, wenn auch nicht so weit zurück wie der BER …</p>
<p><em>Angelika Tepper, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft LINKE Frauen und Delegierte des Landesparteitages aus Teltow-Fläming</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>Angelika Tepper</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 10 Oct 2016 13:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Veranstaltungsbericht: Burka, Niqab, Kopftuch … </title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/veranstaltungsbericht-burka-niqab-kopftuch/</link>
                        <description>Am 7. Oktober 2016 fand im Potsdamer Lothar-Bisky-Haus eine Diskussion mit zwei tollen muslimischen Frauen, Feride Aktas und Gülhanim Karaduman-Cerkes (beide von der Sehitlik-Moschee in Berlin) statt. Die Veranstaltung &quot;Burka, Niqab, Kopftuch – Bekleidungsvorschriften im Spannungsfeld von Religion, Emanzipation und Islamfeindlichkeit&quot; wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft LINKE Frauen und der Facharbeitsgemeinschaft Flucht und Migration der LINKEN Brandenburg organisiert.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Oktober 2016 fand im Potsdamer Lothar-Bisky-Haus eine Diskussion mit zwei tollen muslimischen Frauen, Feride Aktas und Gülhanim Karaduman-Cerkes (beide von der Sehitlik-Moschee in Berlin) statt. Die Veranstaltung &quot;<em>Burka, Niqab, Kopftuch – Bekleidungsvorschriften im Spannungsfeld von Religion, Emanzipation und Islamfeindlichkeit</em>&quot; wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft LINKE Frauen und der Facharbeitsgemeinschaft Flucht und Migration der LINKEN Brandenburg organisiert. Die Idee dazu war entstanden, als die LINKEN Frauen während eines Treffens eine intensive Debatte über das Für und Wider eines Verbots der Vollverschleierung führten und feststellten, dass sie gern mehr über die Problematik wissen wollen.</p>
<p>Claudia Sprengel (Kreisverband Havelland / Parteivorstand) hat einen Bericht zur Veranstaltung verfasst. Ein weiterer Veranstaltungsbericht findet sich auch <a href="http://andrea-johlige.com/kurzbericht-von-der-veranstaltung-burka-niqab-kopftuch-bekleidungsvorschriften-im-spannungsfeld-von-religion-emanzipation-und-islamfeindlichkeit/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="link-extern">auf dem Blog der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige (Link)</a>. Und auf unserem YouTube-Kanal gibt es einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=V4f_y3lrE_U" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Mitschnitt der Veranstaltung (YouTube-Link)</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit dem Kopftuch kommen die Vorurteile</h2>
<h3>Diskussionsrunde zum Burkaverbot im Lothar-Bisky-Haus</h3>
<p><em>von Claudia Sprengel</em></p>
<p>Die Landesarbeitsgemeinschaft Flucht und Migration, sowie die LAG LINKE Frauen lud zur Debatte &quot;Burka, Niqab, Kopftuch – Bekleidungsvorschriften im Spannungsfeld von Religion, Emanzipation und Islamophobie&quot; ins Lothar-Bisky-Haus ein. Andrea Johlige, (DIE LINKE), Feride Aktas und Gülhanim Karaduman-Cerkes (beide Sehitlik-Moschee) bildeten das Podium.</p>
<p>Anlass der Veranstaltung, so betonte Johlige (Sprecherin für Asylpolitik der Fraktion DIE LINKE im Landtag), sei, dass die Debatte um religiöse Bekenntnisse zwar auf Hochtouren läuft, diese aber in der Regel nicht mit den betroffenen Frauen geführt wird. Dabei seien auch in der LINKEN oft Unsicherheiten vorhanden, wie bspw. mit Rufen nach dem Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit oder dem Kopftuch in öffentlichen Verwaltungen umzugehen sei. Diesen Fragen wolle man sich an diesem Abend widmen.</p>
<p>Aktas erklärte die Herkunft und den Sinn der verschiedenen Formen der religiösen Bedeckung im Islam. Sie kritisierte, dass die Debatte dabei zu oft von Unwissenheit geprägt sei. Im Mehrheitsislam gäbe es die Vorstellung, dass Gesicht und Hände frei bleiben sollten, daher sei eine Burka in den meisten islamisch geprägten Gebieten nicht gerne gesehen. Natürlich gäbe es verschiedene Auslegungen des Islams und seiner Glaubensgrundsätze, doch diese seien ebenso im Christentum vorhanden, beispielsweise wenn es um gleichgeschlechtliche Liebe geht.</p>
<p>Beide Frauen berichteten von den unterschiedlichen Erfahrungen die sie mit und ohne Kopftuch gehabt haben. Aktas überraschte die Anwesenden damit, dass sie sich bisher noch nicht entschließen könne, den Hidschab (das Kopftuch) stets zu tragen, weil sie dafür noch nicht stark genug sei. Es bedürfe Mut, dies zu tun, und sie hoffe, diesen irgendwann aufzubringen. Die Bedeckung sei für sie ein religiöses Bekenntnis, das sie für sich anstrebe.</p>
<p>Beide Frauen waren einig, dass sie mehr Aufmerksamkeit erhalten und auch mehr Ablehnung erfahren, wenn sie hier in Deutschland eine religiöse Bedeckung tragen. So berichtete Gülhanim Karaduman-Cerkes von vielen Muslimas die sich bewusst für den Hidschab entschieden haben und dadurch im öffentlichen Raum islamophobe und fremdenfeindliche Kommentare ertragen mussten. Ohne Kopftuch sei es in Deutschland leichter, da nur dann auf einer Augenhöhe mit den Frauen kommuniziert würde. Trage man ein Kopftuch, so Aktas, würde man zudem meist automatisch für einen Flüchtling gehalten der kein Deutsch versteht. Auch bei der Jobsuche stelle das Bekenntnis zum Kopftuch ein Hindernis dar.</p>
<p>Auf die Frage, wie frauenfeindlich der Islam sei, antworteten beide, es gäbe verschiedene Lebensrealitäten muslimischer Frauen, jene die gezwungen würden Burka oder eine andere religiöse Bedeckung zu tragen und diese Auswüchsesollten nicht negiert oder ignoriert werden. Unterdrückung und Zwang seien stets abzulehnen. Unterdrückung sei dem Islam nicht inhärent, waren sich die Diskutantinnen einig. Vielmehr seien es tradierte Rollenbilder und eine patriarchische Kultur, die Religion als Rechtfertigung nutze. Männer und Frauen brauchten in erster Line Bildung und Aufklärung was ihre Rechte sind und was ihre Religion wirklich bedeutet. Der Islam an sich lehne Zwang aber ab und bewerte Geschlechter gleichwertig.</p>
<p>Der Abend war sehr spannend und es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung, in dieser Debatte muslimische Frauen zu Wort kommen zu lassen, völlig richtig war. Das gemeinsame Gespräch hat sicher allen Anwesenden den Horizont erweitert und Verständnis für Frauen im Islam geweckt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Andrea Johlige</category>
                            
                                <category>Claudia Sprengel</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 Jul 2016 11:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>LINKE Frauen auf KultTour</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/linke-frauen-auf-kulttour/</link>
                        <description>Bei Nieselregen und trotzdem guter Laune trafen sich am letzten Sonntag Frauen, Mädchen und ein Mann zur diesjährigen KultTour der LINKEN Frauen Brandenburg zur Fahrt mit dem Geschichtsdampfer am Märkischen Ufer in Berlin. Über drei Stunden hörten und sahen wir über interessante Frauen der Geschichte. Varietèstars und Frauen im Parlament, Konfektionsarbeiterinnen und Erfinderinnen – auf dieser Fahrt standen Frauen im Zentrum, ob es sich um Rosa Luxemburg handelte oder um Regina Jonas, die erste Rabbinerin Deutschlands. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nieselregen und trotzdem guter Laune trafen sich am letzten Sonntag Frauen, Mädchen und ein Mann zur diesjährigen KultTour der LINKEN Frauen Brandenburg zur Fahrt mit dem Geschichtsdampfer am Märkischen Ufer in Berlin. Über drei Stunden hörten und sahen wir über interessante Frauen der Geschichte. Varietèstars und Frauen im Parlament, Konfektionsarbeiterinnen und Erfinderinnen – auf dieser Fahrt standen Frauen im Zentrum, ob es sich um Rosa Luxemburg handelte oder um Regina Jonas, die erste Rabbinerin Deutschlands. Wir erfuhren etwas über Zwangsarbeiterinnen in der Rüstungsindustrie, über Frauen im Widerstand, über die Gründerinnen von gewerkschaftlicher Interessenvertretung und die erste Postbeamtin, über die Rolle von Frauen des Adels oder als Fabrikantengattinnen…. Eine interessante und thematisch bunt gemischte Veranstaltung über interessante Frauen und ihre Wirkungsstätten, über ihre Kämpfe und die Widerstände gegen ihre Aktivitäten, spannend und lehrreich für Alle, die dabei waren.</p>
<p><em>Angelika Tepper</em><br /> Sprecherin LINKE Frauen Brandenburg</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Apr 2016 11:36:00 +0200</pubDate>
                        <title>Treffen der LAG LINKE Frauen</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/treffen-der-lag-linke-frauen/</link>
                        <description>Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der normale Alltag. (A. Cechor) - Dieses Motto bestimmte beim Treffen der Linken Frauen am 1.April die Stimmung, war es doch das erste Treffen nach unserem LPT, wo es nicht gelungen ist eine Mehrheit für eine Doppelspitze des Landesvorstandes zu beschließen. Aber gerade deshalb diskutierten wir intensiv den Entwurf zum Konzept Geschlechtergerechtigkeit in der Brandenburger LINKEn. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der normale Alltag. (A. Cechor) - Dieses Motto bestimmte beim Treffen der Linken Frauen am 1.April die Stimmung, war es doch das erste Treffen nach unserem LPT, wo es nicht gelungen ist eine Mehrheit für eine Doppelspitze des Landesvorstandes zu beschließen. Aber gerade deshalb diskutierten wir intensiv den Entwurf zum Konzept Geschlechtergerechtigkeit in der Brandenburger LINKEn.</p>
<p>Wir haben uns ein ambitioniertes Ziel gestellt: Zur nächsten Tagung des LPT soll das Konzept durch die Delegierten diskutiert und beschlossen werden (dann gelingt uns sicher auch die notwendige 2/3 – Mehrheit für die Doppelspitze! Dazu werde jetzt die Sprecherinnen noch Zuarbeiten und Änderungsvorschläge unterbreiten und bis Mitte Mai soll der Entwurf allen Mitgliedern der LAG zur Diskussion und Ergänzung zugehen.</p>
<p>Nach der Sommerpause, so hoffen wir, können wir dann in die Diskussion mit dem LV gehen und weitere Gremien (z.B. Landesausschuss, Kreisvorstände) in die Erarbeitung einbeziehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Mar 2016 10:27:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frauenpolitische Nachlese zum Landesparteitag</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/frauenpolitische-nachlese-zum-landesparteitag/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Landesparteitag erreichten mich Anrufe und Mails mit dem Tenor, ob denn das jetzt wirklich vorbei wäre mit der Doppelspitze in Brandenburg, da müsse man (oder auch frau) doch was machen... Können wir zeitnah einen neuen Antrag stellen? Natürlich, sage ich, können und müssen wir einen neuen Antrag stellen! Aber es werden die gleichen Delegierten abstimmen, also ist es damit nicht getan. Es reicht auch nicht diese Abstimmung zu einen &quot;Regiefehler&quot; zu erklären, wie es unser Fraktionsvorsitzender im Landtag in seiner Rede zum Frauentag gemacht hat.<br /> <br /> Wir Alle müssen jetzt in eine breite Diskussion zum Für und Wieder einer Doppelspitze in allen Kreisorganisationen eintreten. Wir sollten unsere Delegierten befragen zu ihrer Haltung zum Thema und zum Wiederspruch zwischen unseren Forderungen zur Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und unserem eigenen Handeln. Wir dürfen uns auch schämen für so ein Signal genau vor dem Internationalen Frauentag. Ich fordere Euch alle dazu auf, diskutiert darüber miteinander und mit Euren Delegierten und diskutiert gern auch mit uns, den Linken Frauen, darüber. Wir werden auf unsere Internet-Seite hierzu ein Argumentationsmaterial hinterlegen. Und dann, aber erst dann, muss es einen neuen Antrag zur Doppelspitze auf dem Landesparteitag geben.<br /> <br /> <em>Angelika Tepper, Delegierte aus Teltow-Fläming und Sprecherin der LAG Linke Frauen</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Dec 2015 11:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frauenrechte sind Menschenrechte!</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/frauenrechte-sind-menschenrechte/</link>
                        <description>Für den Slogan &quot;Frauenrechte sind Menschenrechte!&quot; auf unserem zukünftigen Roll Up entschieden sich die Frauen bei einer Mitgliederbefragung mehrheitlich. Das war die erste Entscheidung auf unserer diesjährigen Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN Frauen Brandenburg. Mit Freude begrüßten wir die neue Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe, welche sich und Ihren Werdegang in unserer Partei sowie die Schwerpunkte Ihrer bisherigen und zukünftigen Arbeit vorstellte. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihr.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Slogan &quot;Frauenrechte sind Menschenrechte!&quot; auf unserem zukünftigen Roll Up entschieden sich die Frauen bei einer Mitgliederbefragung mehrheitlich. Das war die erste Entscheidung auf unserer diesjährigen Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN Frauen Brandenburg. Mit Freude begrüßten wir die neue Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe, welche sich und Ihren Werdegang in unserer Partei sowie die Schwerpunkte Ihrer bisherigen und zukünftigen Arbeit vorstellte. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihr.<br /> <br /> Diana Bader, Landtagsabgeordnete, und Kirsten Tackmann, Bundestagsabgeordnete, berichteten von Ihrer Arbeit - besonders im Interesse und für die Frauen. Im Anschluss berichteten alle bisherigen Sprecherinnen von unserer gemeinsamen Arbeit im letzten Jahr.<br /> Hierbei unser Fazit: Ein ereignisreiches Jahr für die Linke und damit auch für uns LINKE Frauen liegt hinter uns.<br /> * Nach Landtags- und Kommunalwahlen kamen neue Aufgaben auf einige von uns zu, weil wir hier entsprechende Mandate übernommen hatten und es galt sie entsprechend auszufüllen.<br /> * Mit der Ankunft der vielen Flüchtlinge in unserem Land haben auch wir uns als Flüchtlingshelferinnen und in Willkommensaktionen eingebracht.<br /> &nbsp;&nbsp; Und auch wir haben&nbsp; uns den zahlreichen Antiflüchtlingsdemos entgegengestellt.<br /> * Wir waren dabei bei der Bundesfrauenkonferenz, beim Frauenkampftag, bei der Demo gegen TTIP und bei der Demo gegen den &quot;Marsch für das Leben&quot;.<br /> * Wir sind aktiv auf vielen Ebenen unserer Partei&nbsp; und in den Gewerkschaften, wir arbeiten in der politischen Bildung unserer Partei aktiv mit, sind vernetzt mit den LAGen BGE und B&amp;G.<br /> * Wir haben eine Veranstaltung zu interessanten frauenpolitischen Themen durchgeführt und gemeinsam mit dem Landesvorstand die Frauentagveranstaltung&nbsp; für und mit tschechische Kommunalpolitikerinnen<br /> &nbsp;&nbsp; organisiert und<br /> * wir haben einen Entwurf für ein &quot;Konzept zur Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei&quot; erarbeitet.<br /> * Wir sind im Bundestag, Landtag, in Kommunalvertretungen dabei, wir arbeiten im Landes- und Bundesausschuss mit und sind Mitglieder in Kreis- und Ortsvorständen unserer Partei.<br /> Viel konnten wir erreichen und viel bleibt noch zu tun.<br /> Dazu werden sich die 6 neugewählten Sprecherinnen am 23. Januar verständigen. Erfreulich ist, dass wir auf unserer Mitgliederversammlung vier neue Mitglieder aufnehmen konnten.<br /> &nbsp;<br /> Angelika Tepper&nbsp; für den Sprecherinnenrat</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 24 Sep 2015 13:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Linke Frauen fordern Streichung des § 218</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/linke-frauen-fordern-streichung-des-218/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper war eine der zentrale Forderungen der Frauenbewegung der 70er Jahre. Es war die Forderung nach Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch, damit die Frau alleine darüber entscheiden kann, ob und wann sie Kinder haben will – oder eben nicht.</p>
<p>1972 verabschiedete die DDR-Volkskammer das „Gesetz zur Unterbrechung der Schwangerschaft“. In diesem Gesetz ist die Fristenlösung verankert, d.h.&nbsp; eine Abtreibung ist innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht rechtswidrig und somit grundsätzlich straffrei. Es bestand keine Beratungspflicht. Erst 1992, mit der Reform des § 218, die nach dem Beitritt der DDR zur BRD vom Bundestag gegen den erbitterten Widerstand der Kirchen beschlossen wurde, gilt die Fristenlösung allerdings mit Beratungspflicht, für Gesamtdeutschland. Der Schwangerschaftsabbruch ist immer noch illegal und nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei.</p>
<p>Unterstützt von den Kirchen findet seit 2002 jährlich, der sog. „Marsch für das Leben“ statt. Abtreibungsgegner demonstrieren für ein Abtreibungsverbot, für die Verschärfung des § 218. So auch in diesem Jahr, am 10. September in Berlin vor dem Bundeskanzleramt.</p>
<p>Auch wenn das Demonstrationsrecht für alle gilt,&nbsp; jede gesellschaftlich relevante Gruppe kann ihre Meinung sagen und dafür demonstrieren. Wir müssen uns aber zur Wehr setzen, wenn die Kirche moralische Grundsätze durchsetzen will, die sie jahrhundertelang selbst nicht beachtet hat. Wo es um Schutz des Lebens geht, kann die Kirche keinerlei Autorität für sich beanspruchen. Zu viele Morde haben ihre „unfehlbaren“ Päpste auf dem Gewissen. Wenn die katholische Kirche weiterhin auf den § 218 beharrt, den sogar verschärfen will,&nbsp; dann geht es ihr in erster Linie um Disziplinierung. Es werden nicht zu wenig Kinder geboren, sondern zu viele. Die Kirche ist verantwortlich für den Hungertod der Kinder in den Entwicklungsländern, in denen Menschen dem katholischen Glauben anhängen, da den Gläubigen Verhütungsmittel verboten sind. Hier ist die Kirche gefordert, Leben zu schützen.<br /> <br /> Zum Thema „Frauen im Recht“ bietet die LAG Linke Frauen Brandenburg einen Vortrag an.<br /> „Mein Bauch gehört mir“ - oder wem sonst? Mit dieser provozierenden Parole war die Frauenbewegung angetreten, um die ersatzlose Streichung des § 218 zu erreichen. Der Vortrag soll darüber aufklären, wie es zur Entmündigung von Frauen kommen konnte und wieso Männer bestimmen können, dass die Frau bestraft werden muss, wenn sie sich gegen ein Kind entscheidet.<br /> <br /> Herta Venter<br /> Sprecherin Linke Frauen</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>Herta Venter</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 18 Sep 2015 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Marsch für das Leben&quot;: Aufruf zur Gegendemonstration</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/marsch-fuer-das-leben-aufruf-zur-gegendemonstration/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. September 2015 findet vor dem Bundeskanzler*innenamt erneut der sogenannte „Marsch für das Leben“ statt. Extremistisch-religiöse Gegner*innen fordern wieder das vollständige Verbot und eine Bestrafung aller Schwangerschaftsabbrüche – sowohl in Deutschland, als auch für Europa. Dabei soll den Mädchen und Frauen das Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen, genommen werden. Der Marsch ist ebenso Anlaufpunkt für Mitglieder und Sympathisant*innen der AfD und Menschen mit einer rechtspopulistischen, rechtskonservativen und in Teilen auch rechtsextremen Weltsicht, sowie den sogenannten „besorgten Eltern“.</p>
<p>Wir sagen klar: Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigen Körper ist ein Menschenrecht. Dass sich Frauen in Deutschland noch immer nicht ohne Beratungszwang für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können, ist beschämend. Der Paragraph 218 muss endlich vollständig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Wir rufen unsere Mitglieder und Sympathisant*innen dazu auf, sich an den Gegenaktionen des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu beteiligen und am 19. September 2015 laut zu sagen: Sexuelle Selbstbestimmung ist Menschenrecht!“</p>
<p>Samstag, 19. September 2015 in Berlin<br /> 11.30 Uhr: Auftaktkundgebung und Demonstration ab dem Brandenburger Tor<br /> 13.30 Uhr: Abschlusskundgebung am Gendarmenmarkt</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2015 11:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Einladung zur Gesamtmitgliederversammlung</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/einladung-zur-gesamtmitgliederversammlung/</link>
                        <description>Die LAG LINKE Frauen lädt zur Gesamtmitgliederversammlung am 30. Mai 2015 um 10 Uhr in die Landesgeschäftsstelle nach Potsdam ein. Themen sind u.a. Frauen bei den Rechten, 25 Jahre Gleichstellung in Brandenburg, Mehr Frauen in die Parlamente, Gerechte Bezahlung und der &quot;Marsch fürs Leben&quot;.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die LAG LINKE Frauen lädt zur Gesamtmitgliederversammlung am 30. Mai 2015 um 10 Uhr in die Landesgeschäftsstelle nach Potsdam ein. Themen sind u.a. Frauen bei den Rechten, 25 Jahre Gleichstellung in Brandenburg, Mehr Frauen in die Parlamente, Gerechte Bezahlung und der &quot;Marsch fürs Leben&quot;. &lt;media 54004 - download &quot;Leitet Dateidownload ein&quot;&gt;Einladung&lt;/media&gt; (PDF-Datei)&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2015 12:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bildungsangebot für 2015</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/bildungsangebot-fuer-2015/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit der Kommission politische Bildung bietet die LAG Linke Frauen auch in diesem Jahr wieder Seminare und Vorträge an. Herta Venter, die Sprecherin der Linken Frauen, bietet folgende Vorträge zum Thema „Frauen im Recht“ an, die nicht nur zur Frauenwoche, von den Kreisverbänden bestellt werden und dann in den Kreisen stattfinden können.</p><ol> 	<li>Gleichstellung auch beim Wahlrecht– mit Parität mehr Frauen in die Parlamente</li> 	<li>Mütter als Aschenputtel im Erwerbsleben</li> 	<li>Wie wirkt sich der Mindestlohn auf Minijobber aus?</li> 	<li>„Mein Bauch gehört mir“ - oder wem sonst?</li> </ol><p>Nähere Informationen zu den einzelnen Themen finden sich &lt;media 52485 - - &quot;TEXT, Bildungs Angebot2015, BildungsAngebot2015.pdf, 79 KB&quot;&gt;hier&lt;/media&gt;. Nachfragen und Terminabstimmungen <a href="mailto:herta-venter@t-online.de">per Mail an Herta Venter</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Kommission Politische Bildung</category>
                            
                                <category>Herta Venter</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2014 13:55:00 +0100</pubDate>
                        <title>Treffen der LAG LINKE FRAUEN Brandenburg</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/treffen-der-lag-linke-frauen-brandenburg/</link>
                        <description>Ein kleines, aber engagiertes und motiviertes Häufchen der LAG LINKE FRAUEN traf sich am 6. Dezember 2014 und diskutierte den ersten Entwurf eines Konzeptes zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei in Brandenburg. Dieses Konzept wollen wir bis zum März des nächsten Jahres dem Landesvorstand zur Beschlussfassung vorlegen. Es wurde schnell klar, dass wir trotz Statut und Quotenregelung noch viel zu tun haben, um eine wirkliche Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei herzustellen. Einig waren wir uns darüber, dass das eine Aufgabe für alle Gliederungen und Mitglieder ist und sein wird. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines, aber engagiertes und motiviertes Häufchen der LAG LINKE FRAUEN traf sich am 6. Dezember 2014 und diskutierte den ersten Entwurf eines Konzeptes zur Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei in Brandenburg. Dieses Konzept wollen wir bis zum März des nächsten Jahres dem Landesvorstand zur Beschlussfassung vorlegen. Es wurde schnell klar, dass wir trotz Statut und Quotenregelung noch viel zu tun haben, um eine wirkliche Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei herzustellen. Einig waren wir uns darüber, dass das eine Aufgabe für alle Gliederungen und Mitglieder ist und sein wird. Sichtbares Ergebnis unserer Zusammenkunft ist ein ambitionierter Arbeitsplan der LAG für das kommende Jahr, welcher durchgängig das Ziel verfolgt, eine stabile Verankerung in den Regionen zu erreichen. Dazu wollen wir mit den Kreisverbänden in Kontakt treten, an den Regionalkonferenzen und auf dem Landesparteitag präsent sein und über das Angebot von Vortragsreihen und Seminaren, aber auch mit Frauenstammtischen Frauen direkt ansprechen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Aktuell</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 13 Aug 2014 14:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Linke Frauen auf Spurensuche in Köpenick</title>
                        <link>https://archiv.dielinke-brandenburg.de/nc/linke-frauen/detail/news/linke-frauen-auf-spurensuche-in-koepenick/</link>
                        <description>Köpenick ist den meisten Menschen bekannt durch den „Hauptmann von Köpenick“. Den Spuren dieses Mannes wollen wir aber nicht nachgehen. Wir gehen auf die Suche nach den Köpenicker Wäscherinnen, wollen herausfinden, wie es den Frauen gelungen war, aus der unbezahlten Frauenarbeit eine bezahlte bzw. ein lukratives Geschäft zu machen. Begrüßt werden wir am S-Bahnhof Spindlersfeld von Claudia von Gélieu, die uns 2 Stunden lang durch Köpenick führt und erklärt, wie es dazu kam, dass Köpenick zur „Waschküche Berlins“ wurde. Der Standort an der Köpenicker Spree eignete sich gut, da das Wasser sauber war, nicht mit Eimern herangeschafft werden musste und die Wiesen zum Trocknen und Bleichen genutzt werden konnten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Köpenick ist den meisten Menschen bekannt durch den „Hauptmann von Köpenick“. Den Spuren dieses Mannes wollen wir aber nicht nachgehen. Wir gehen auf die Suche nach den Köpenicker Wäscherinnen, wollen herausfinden, wie es den Frauen gelungen war, aus der unbezahlten Frauenarbeit eine bezahlte bzw. ein lukratives Geschäft zu machen.<br /> <br /> Begrüßt werden wir am S-Bahnhof Spindlersfeld von Claudia von Gélieu, die uns 2 Stunden lang durch Köpenick führt und erklärt, wie es dazu kam, dass Köpenick zur „Waschküche Berlins“<br /> wurde. Der Standort an der Köpenicker Spree eignete sich gut, da das Wasser sauber war, nicht mit Eimern herangeschafft werden musste und die Wiesen zum Trocknen und Bleichen genutzt werden konnten.<br /> <br /> Wir lernen Henriette Lustig kennen, die 1835 die erste Wäscherei in Köpenick gründete, von der sich später ein Dienstleistungsgewerbe entwickelte. Sie lief zunächst mit einer Kiepe auf dem Rücken bis nach Charlottenburg um die Wäsche ihrer Kunden einzusammeln, diese in Köpenick zu waschen und wieder zurückzubringen. Später stieg die Wäscherin auf einen Pferdewagen um, beschäftigte Kutscher und mehrere Waschmädchen. Das Geschäft florierte. Die strahlend weißen Fleischereischürzen für einen ihrer Hauptkunden machten sie in ganz Berlin bekannt.<br /> Bald bekam Henriette Lustig kräftige Konkurrenz: 1855 arbeiteten schon 200 kleine und mittlere Wäschereien im Ort, um 1900 gab es 4000 Lohnwäscherinnen und 87 Wäschereien in Köpenick.<br /> Einer der größten Konkurrenten war der Unternehmer W. Spindler. Der Name Spindler verbindet sich mit einem der bekanntesten Beispiele für die Industrialisierung einer Branche. Bereits 1882 hatten dessen Wäscherei und Färberei 1500 Arbeiter und Arbeiterinnen und betrieb 35 Filialen in ganz Deutschland.<br /> <br /> Wir erfahren auf unserem Rundgang, dass das Unternehmen Spindler den 1. Betriebskindergarten<br /> einrichtete, den Arbeitern Wohnungen zur Verfügung stellte und weitere Einrichtung zur Erholung anbot. Die Zusatzleistungen für die Beschäftigten waren nicht uneigennützig, das Unternehmen verfolgte damit das Ziel, die Arbeiter an sich zu binden und sie von der Arbeiterbewegung bzw. den Gewerkschaften fernzuhalten.<br /> <br /> Die Spindler-Anlagen in Köpenick sind nach der Jahrtausendwende nur noch eine Industrieruine. Einige Hallen und Gebäude wurden unter Denkmalschutz gestellt. Ein Brunnen und eine Frauenplastik erinnern in Berlin-Köpenick an das Wäschereigewerbe und an Henriette Lustig.<br /> In einem Lokal, direkt an der Spree, lassen wir den Tag ausklingen. Wir sind uns einig darüber, dass wir im nächsten Jahr wieder auf Spurensuche gehen und - wir sind glücklich über die Erfindung der Waschmaschine.<br /> <br /> <em>Herta Venter für die Linken Frauen Brandenburg</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Herta Venter</category>
                            
                                <category>LAG LINKE Frauen</category>
                            
                        
                        
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